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Hoffnung für Streuner e.V. Der besondere Tierschutz |
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PetranNeuigkeiten von Petran, 06.05.2012 Petran hat sich von dem Schock des abgeschnittenen Öhrchens mittlerweile ganz gut erholt. Er ist jetzt bei einer unserer Tierschützerinnen, denn die private Pflegestelle war auch nicht besonders gut. Als man ihn dort abholte, fiel auf, dass eines seiner Äuglein nicht in Ordnung ist und er wahrscheinlich nicht mehr die volle Sehkraft hat. Näheres wissen wir aber noch nicht. Im Moment lebt Petran zusammen mit Beatrice. Mit ihr spielt er gerne. Gemeinsam buddeln sie hoch konzentriert tiefe Löcher und bellen fröhlich die Nachbarn an. Fremden Menschen sind ihm immer noch ein wenig unheimlich. Auch zu unserer Tierschützerin hat er noch keine enge Verbindung. Er kommt zu ihr, wenn sie ihn gar nicht beachtet. Dann lässt er sich in den Arm nehmen und gibt Küsschen. Petran hat einen Leishmaniose-Titer von 1:200 und wird dagegen behandelt. Der liebe Junge wäre sehr, sehr glücklich, wenn er zu einer Familie gehören dürfte, die ihm Sicherheit und Geborgenheit gibt und ihn mit Geduld seine Zurückhaltung vergessen lässt.
Petran ist knapp eineinhalb Jahre alt (geb. 09/2010). Er lebte zusammen mit zehn anderen Hunden bei einer Frau, die bis vor Kurzem eine sehr gute Tierschützerin war. Doch dann verlor sie ihre Mutter und die finanzielle Sicherheit. Seitdem wurde sie immer merkwürdiger. Letztlich wurde Schizophrenie diagnostiziert. Da es kaum möglich ist, sie in eine Anstalt zu geben, lebt sie weiterhin mit ihren Tieren zusammen. Das Furchtbare ist, dass sie meint, ihr Nachbar würde ihr durch das Schlüsselloch Mikrochips ins Gehirn implantieren und ihre Hunde verletzen und umbringen. Leider ist aber sie es, die grauenvolle Dinge tut. Sie hat Petran das Öhrchen mit eine Schere beschnitten. Einem anderen Wauz hat sie mehrfach harte Medikamente gegeben, so dass er schon zweimal nahe einem Koma war. Glücklicherweise konnte der Tierarzt ihn retten. Hinterher kann sich die Frau nicht mehr an das erinnern, was sie getan hat. Für die Tiere ist das natürlich unglaublich gefährlich. Petran ist jetzt auf einer privaten Pflegestelle, eine weitere Hündin ist bei einer unserer Tierschützerinnen. Erstaunlicherweise ist Petran lediglich ein wenig schüchtern, nicht wirklich ängstlich. Nach allem, was er schon durchmachen musste, wedelt er dennoch voller Freude mit dem Schwänzchen, wenn Menschen auf ihn zukommen. Seine Pflege-Mama wird ihn jetzt einige Tage beobachten, damit wir dann mehr über Petran sagen können.
Stand 11.02.2012 |
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