Hoffnung für Streuner e.V.

Der besondere Tierschutz

 















 

 

Neuigkeiten von Alaska, 05.02.2011

Die Entscheidung ist gefallen: Alaska wird operiert werden müssen. Die angesammelte Flüssigkeit drückt schon auf das Kleinhirn und verursacht so möglicherweise ihre oft harschen und aggressiven Verhaltensweisen. Allerdings kann das Absaugen der Flüssigkeit nur durch das Ohr erfolgen, was wahrscheinlich zur Folge haben wird, dass Alaska nach der OP auf diesem Öhrchen taub sein wird.

Doch trotz der Risiken soll Alaska mit dieser OP die Chance auf ein besseres Leben haben. Sie hat unter der sachkundigen Pflege der Tierschützerin schon gute Fortschritte gemacht. Zum Beispiel kann sie ihr kleines Geschäft wieder alleine erledigen. Und manchmal, wenn sie so richtig wütend ist, dann rennt sie ein paar Meter, bevor sie merkt, dass sie das eigentlich nicht kann und umfällt.

Diese Operation wird sehr teuer werden, da sie ausgesprochen heikel ist. Wer also ein paar Cent übrig hat, dessen Zuwendung ist uns mehr als willkommen.

Drücken Sie mir uns die Daumen, dass die OP bald gemacht werden kann und erfolgreich verlaufen wird.

Neue Nachrichten über Alaska, 08.11.2010

Obwohl unsere Alaska ihre neurologischen Probleme hat, hat sie durchaus ihren eigenen Kopf und eine Menge Temperament. Da kann sie wohl ihr Spitz-Erbe nicht verleugnen. Alaska mag beim besten Willen keine übermässig lebhafte Umgebung. Wird es ihr zu bunt, dann schnappt sie. Daher geht eine Pflegestelle oder eine eigene Familie mit Kindern gar nicht. Alaska mag auch überhaupt keine grossen Hunde. Trifft sie einen, greift sie mit allen ihr möglichen Mitteln an. Und Katzen kommen in ihren Träumen vom perfekten Zuhause auch nicht wirklich vor. In ihrer Pflegestelle arrangiert sie sich zwar mit ihnen - aber nur zähneknirschend.

Und Lady Alaska sucht sich die Menschen, die sie mag, sehr genau aus. Wer bei ihr durchs Raster fällt, hat ein für allemal keine Chance.

Man sieht also, dass unser Mädchen recht heikel ist. Doch auf der anderen Seite möchte sie so sehr geliebt werden, braucht Zuwendung und Herzenswärme.

Die griechischen Tierärzte haben bei einer erneuten Untersuchung eine Flüssigkeitsansammlung am Köpfchen hinter einem Ohr festgestellt. Sie sagen, dass es gut möglich ist, dass das Absaugen dieser Flüssigkeit dazu führen könnte, dass sie sich sehr viel besser würde koordinieren können, denn im Ohr sitzt der Gleichgewichtssinn, der eben durch diese Flüssigkeit beeinträchtigt sein könnte.

Es wäre so schön, wenn wir ein geeignetes Plätzchen für Alaska in Deutschland finden könnte - bei Menschen, die sich mit Haut und Haaren auf diese sehr spezielle Hundedame einlassen können und wollen. Die Voraussetzungen müssen allerdings absolut stimmen.

Alaska

Alaska ist ungefähr ein Jahr alt (geb. 08/2009) und ein ganz armes Mädchen. Sie wurde entdeckt, wie sie in einer Grabplatte feststeckte. Kein Mensch weiss, wie sie da hinein geraten ist. Jedenfalls mussten ihre Retter die Marmorplatte des Graves zerbrechen, um sie zu befreien. Sie kam dann zu unseren Tierschützerinnen, die sofort bemerkten, dass sich die Kleine sehr merkwürdig bewegte. Sie konnte ihre vier Beinchen einfach nicht koordinieren, und mit den Vorderfüsschen läuft sie nur auf den Zehenspitzen.

In der Tierklinik kam dann die schlimme Diagnose: Alaska hat eine atrophische Panencephalitis. Das bedeutet, dass sie sich als Baby mit einem Staupevirus infiziert hat. Unbehandelt führte das zu ihrem heutigen Krankheitsbild. In Griechenland kann man tierärztlich nichts mehr für sie tun. Wir werden jetzt in Erfahrung bringen, was deutsche Tierärzte dazu sagen.

Mittlerweile ist Alaska in einer privaten Pflegestelle. Ihre Pflege-Mama macht ein wenig Physiotherapie mit ihr, was auch schon Wirkung zeigte. Anstatt nur auf den Zehenspitzen zu trippeln, belastet sie jetzt auch den unteren Teil der Beine. Vielleicht ist also doch nicht alles hoffnungslos.

Hier ist ein winziges Video von Alaska:

Es wäre unendlch schön, wenn wir für dieses noch so junge Mädchen ein Plätzchen in Deutschland finden könnten. Wer traut sich den Umgang und die Arbeit mit der Süssen zu? Bitte melden!!!

  

Stand 12.09.2010

©copyright 2005 - 2011 by Hoffnung für Streuner e.V